Presseberichte über das Swiss Design Institute for Finance and Banking
Ziel: Interaction Design
Weave – 30. Mai 2010
Das Magazin Weave beschreibt in der Mai/Juni Ausgabe, wie sich die Disziplin Interaction Design seit Anfangs der 80er Jahre entwickelt hat, welche Studienangebote heute im deutschsprachigen Raum aufzufinden sind und weshalb die Ausbildungsstätten vermehrt in einen Dialog mit dem Markt treten müssen.
Im Artikel werden einige Arbeitsbeispiele portraitiert. Unter anderen zeigt der Autor die von SDFB – in Zusammenarbeit mit dem MoneyMuseum – entwickelte iPhone-Anwendung COINS.
Handlungsräume statt Oberflächen
Weave – 21. Januar 2010
Prof. Buurman schreibt in der Januar-Ausgabe des Magazins Weave über die Rolle und die Chancen des Interaction Design:
Wer über die Aufgaben der nächsten Jahre nachdenkt, sollte die Chancen des Interaction Design im Blick behalten. Unsere Disziplin gleicht einem methodischen Baukasten, der es uns erlaubt, miteinander neue Lösungen für gesellschaftsrelevante Themen zu konzipieren, sie experimentell zu erproben und zur Diskussion zu stellen. Geldwirtschaft und Ökologie, Recht und Sicherheit, interkulturelles Verständnis und lokale Wirtschaft eröffnen multiperspektivische Fragen nach neuen Formen von Partizipation und Teilhabe, nach informationeller Selbstbestimmung und Kontrolle. Unsere Experimente sind dazu in besonderer Weise geeignet, eine spätere Praxis heute vorstellbar und erlebbar zu machen.
Die konzeptionellen Beiträge des Interaction Design die wir gemeinsam mit Menschen und Institutionen entwickeln, können als Anregung oder auch als Initiation für die Praxis dienen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie wir sowohl die Herausforderungen als auch Lösungsvorschläge erlebbar werden lassen [Design Thinking]. Und dies beschränkt sich nicht auf das Look-and-Feel neuer Webseiten. Es geht um grundlegende Prozessinnovationen, um "Landschaftsplanungen", anhand derer wir unsere ins Digitale erweiterte gesellschaftliche Wirklichkeit ermessen können.
Wir konnten in den vergangenen zwanzig Jahren viele interessante Experimente mitverfolgen und unser Wissen über Medien und Technologien ist heute so weit, dass wir ebenso experimentell wie grossräumig über neue Infrastrukturen [Beispiel: Finanzindustrie] und veränderte Rollenkonzepte [Kunden] nachdenken können. Die Aktualisierung und Erneuerung solcher Systeme verlangt unsere Teilhabe, unser Mitdenken, unsere Einmischung und unsere Ideen. Innovation hat dann nicht mehr nur damit zu tun, neue Devices zu erfinden – unsere vornehmste Aufgabe erkenne ich zunächst darin, dass wir uns als Disziplin dort einmischen, wo es tatsächlich um unsere gemeinsame Zukunft geht.
Simulationen und Planspiele
Schweizer Bank – 03. Oktober 2009
Prof. Dr. Gerhard Buurman, Prof. Dr. Thorsten Hens und Lukas Schwitter berichten über den Einsatz von Simulationen und didaktischen Software-Anwendungen in der Kundenberatung.
Inhaltliche Korrektur: Das Projekt RISK wird in Zusammenarbeit mit der Behavioural Finance Solutions GmbH [BhFS] – und nicht wie im Bericht beschrieben mit mehreren Banken – realisiert.
Kundenberatung mit einer didaktischen Software
Schweizer Bank – 10. Juli 2009
Die Schweizer Bank berichtet in der Rubrik Neuigkeiten über das Projekt RISK.
Die Optimierung von Beratungsprozessen im Bankwesen ist ein brennendes Thema. Das Swiss Design Institute for Finance and Banking (SDFB) entwickelt nun gemeinsam mit der Behavioural Finance Solutions GmbH (BhFS) – einem Spin-off der Universität Zürich – eine didaktische Software, mit der in der Kundenberatung ein Kundenrisikoprofil ermittelt und eine «Strategic Asset Allocation» abgeleitet werden kann (Projekt «Risk»). Die Software-Anwendung, die auf einem interaktiven Fragebogen basiert, soll im Gespräch zwischen Berater und Kunde eingesetzt werden. Einerseits unterstützt «Risk» den Berater beim Vermitteln von finanz- und verhaltensspezifischem Wissen, andererseits soll der Fragebogen eine verständliche und anschauliche Umsetzung der Fragestellung gewährleisten.